Cajonunterricht in Düsseldorf

Ab sofort bietet gitarrissi-mo in den Räumlichkeiten auf der Grupellostrasse (Stadtmitte) Dienstags in der Zeit zwischen 14 und 19 Uhr Cajonunterricht an.

 

Das moderne und beliebte Instrument eignet sich für Kinder, die sich mit Rhythmus beschäftigen wollen, für Schlagzeuger, die ihr Instrumentarium erweitern möchten, und für alle, die ein neues und innovatives Instrument kennenlernen möchten.

 

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Der Lehrer - Matthias Hülshoff

Matthias Hülshoff
Matthias Hülshoff

Seit seiner Jugend ist Matthias Hülshoff als Musiker aktiv. Nach ersten Gehversuchen auf dem Klavier wurde die E-Gitarre als Teenager sein Hauptinstrument.

 

Seit 2008 ist er unsterblich der wunderbaren Welt des Cajons verfallen - ein Instrument mit großen Möglichkeiten auf kleinem Raum, das mittlerweile nicht nur in der lateinamerikanischen Musik und im Flamenco zuhause ist. Kaum eine "unplugged" Besetzung ist heutzutage noch ohne eine solche tolle Kiste vorstellbar.

 

Im Unterricht wird von den Grundtechniken über den richtigen Groove bis hin zu rhythmischen Leckerbissen verschiedener Musikstile alles vermittelt, was das Herz des Cajoneros begehrt.

Matthias bringt dabei seine Erfahrung aus verschiedensten Projekten im Bereich Pop, Folk, persische Musik und Flamenco ein.

 


Beispielvideo


Cajon - Geschichte und Anwendung in der Musik

Ursprünglich entstanden Cajónes aus Transportkisten für Fische oder Orangen, die Sklaven afrikanischer Herkunft ersatzweise verwendeten, nachdem ihnen ihre traditionellen Trommeln weggenommen worden waren. Das Trommeln besaß in fast allen Lebensbereichen entscheidende Funktionen für die Gemeinschaft und das Gefühl von Zusammengehörigkeit, was sich letztlich auch zu aufständischer Solidarität hätte steigern können.

 

Cajónes werden inzwischen nicht mehr nur in Peru und Kuba, sondern weltweit hergestellt. Die typisch afro-peruanische Bauform mit loser Verschraubung der Schlagplatte wurde in neuerer Zeit um einen Schnarr-Mechanismus erweitert, wie er traditionell schon bei arabischen Rahmen- und europäischen Militärtrommeln – aber auch bei brasilianischen Caixas – Verwendung findet. Diese Bauform gehört seit den späten 1970er Jahren zum festen Bestandteil in Flamenco-Formationen.

 

Inzwischen haben sich Cajónes als perkussives Begleitinstrument fast überall etabliert, vor allem wenn es darum geht, mit vergleichsweise wenig Aufwand schlagzeugimitierende Funktionen zu erfüllen. Einige Hersteller sind deshalb auf die Idee gekommen, ganze Sets zu konzipieren, die bezüglich Aufbau und Spielgefühl ihren Vorbildern nachempfunden sind. Dieser Trend findet derzeit darin seinen Höhepunkt, dass afro-peruanische Cajon-Sounds auch bei E-Drums als Samples getriggert werden können.

 

Die Cajón wird heutzutage als Rhythmusinstrument in allen Musikrichtungen angewandt. Besonders häufig findet sie sich als Ersatz für Bass Drum und Snare im Bereich der akustischen Musik („Unplugged“) wieder und gewinnt im Rock, Pop und vor allem im Folk-Rock-Bereich in den letzten Jahren an Popularität. Zusammen mit weiteren Perkussionsinstrumenten wie Shaker, Schellenkranz sowie Hi-Hat oder Becken wird die Cajón als vielseitiges Perkussionsinstrument eingesetzt. Einige Schlagzeuger setzen auch Besen (mit Kunststoffborsten) ein, um einen überzeugenderen Schnarrklang spielen zu können.

 

(Quelle: wikipedia)