Michael Beilschmidt

Freiburg

 

Der Multiinstrumentalist Michael Beilschmidt studierte Viola da Gamba  an der Musikhochschule Freiburg bei Ekkehard Weber und Kontrabass  an der Staatlichen Hochschule für Musik Karlsruhe bei Prof. Wolfgang Güttler. Seit 2004 widmet er sich vor allem der Interpretation alter Musik und konzertiert in verschiedenen Kammermusikformationen.

 

 

Als Perkussionist ist es sein Ideal östliche Spieltechniken mit einem westlich und historisch fundiertem Klangbild in einen  fördernden und optimierenden Rahmen zusammenzubringen. Dabei ist sein größtes Ziel die Lebendigkeit existierender Musikkulturen in historischer westlicher Musik mit seinem außergewöhnlichen, reichhaltigen und spielerischen Stil zu suchen und zu fördern.   Er nahm an Meisterkursen  bei Pejman Hadadi, Behnam Samani und Glen Velez teil ist hier aber vor allem Autodidakt.

 

Wichtige Impulse für sein Generalbassspiel, welches er auch auf der Barockgitarre praktiziert, erhielt er in neben dem Unterricht von Fritz Mühlhölzer und Michael Behringer in Meisterkursen bei Dane Roberts (historischer Kontrabass), Hille Perl, Thomas Boysen und Jesper Christensen.

 

Er ist festes Mitglied des Ensembles „RicciCapricci“ (Brixen) , Capella St. Pauli“ (Leipzig) und arbeitet(e) mit „L'art du bois“ (Freiburg) , „Melothesia“ (Stuttgart) und den „Freiburger Spielleyt“,(Freiburg) „L'Ephémère“ (Lion), „Scola Gregoriana der Hochschule für Musik Freiburg“ und „Flauto Consort Freiburg“ (Freiburg),  zusammen.

 

 

Gitarre begann er in seiner Kindheit mit sechs Jahren. Die Gitarre ist trotz aller Weiterentwicklung sein Grundwerkzeug. Bis zum Alter von achtzehn Jahren beschäftigte er sich fast ausschließlich mit Liedbegleitung. Im Rahmen seines jahrelangen Engagements in Jugendgruppen und Freizeiten entwickelte er in diesem Bereich hohe Kompetenz und Vielseitigkeit. Ab achtzehn begann er mit der klassischem Gitarrenunterricht, mit dem Ziel eines Studiums. Seine Lehrer waren u.a. Hannes Tappert. Doch der Flamenco und die Neugier auf die vielen anderen lebendigen Musiktraditionen auf dieser Erde führten ihn einen anderen Weg hin zur alten Musik. Die Gitarre begleitete ihn aber immer. Seit 15 Jahren ist er nun Flamenco-Gitarrist. Hiervon provitiert seine Arbeit als Gitarrenlehrer enorm. Die Vielfältigkeit der rechten Hand in der Flamcotradition eröffnet seinen Schülern Horizonte, die man in der westlichen Tradition nicht kennt. Er ist aber trotzdem auf allen Gitarrenformen zu Hause: Flamenco, Konzertgitarre, Westerngitarre, E-Gitarre und Barockgitarre (Generalbass). Plektrum beherrscht  und vermittelt er genauso, wie das Spiel mit den Fingern (mit oder ohne Fingernagel). Sein Musikstudium war pädagogisch ausgerichtet, er belegte viele Seminare im Bereich Gruppenunterricht und elementare Musikpädagogik, was seinen Schülern selbstverständlich sehr zugute kommt. Seine Tätigkeit als Perkussionist garantiert pädagogischen Fokus auf den Rhythmus. Es macht ihm große Freude zu unterrichten, all sein Wissen und Können in seine einfachen Einzelteile herunterzubrechen und seine Schüler dort abzuholen, wo sie stehen. Ihm ist es wichtig Grundprinzipien zu vermitteln, die er als  Grundlage für die selbstständige Weiterentwicklung seiner Schüler sieht. Sein pädagogischer Grundsatz ist: Musik muss nicht virtuos sein, um gut bzw. musikalisch zu sein, sondern es geht darum, die Wirkung der musikalischen Grundmuster und die Grundprinzipien der jeweiligen Musiktradition zu verstehen und beherrschen zu lernen.  Er lebt in Freiburg/Breisgau.

 


Fortbildungen mit Michael: